Donnerstag, 15. März 2012
Ich habe es satt!
erasmus von meppen, 12:50h
Sie können es nicht lassen, die Gemüse-Vertreter des Ungeistes! Jetzt haben sie es schon wieder satt und behelligen andere Leute mit ihren Verdauungsstörungen.
"Warum Tiere keine Lebensmittel sind", lautet der Untertitel der Textsammlung, die von der Literaturkritikerin der "Zeit" und irgend einem Eberhard zusammengestellt worden ist. Das Buch muss man aber nicht lesen, der Untertitel sagt bereits alles. Die Herausgeber meinen offensichtlich, dass Tiere keine Lebensmittel (für Menschen) sein sollten, schreiben es aber nicht, obwohl sie Literaturwissenschaft, Germanistik oder so einen Scheiß studiert haben.
Die frohe Kunde, dass Tiere keine Lebensmittel sind, müssten die vegetarischen Ess-Satthaber zunächst einmal den Tieren selbst mitteilen, da diese sich trotz Tierethik seit Jahrmillionen gegenseitig zu verspeisen pflegen. Der Büffel freut sich gewiss, dass er diversen Raubtieren dank Radisch und Co. nicht mehr als Lebensmittel dient, sondern lediglich als ein zum Verzehr geeignetes Mitgeschöpf.
Anstatt Erbauliches von anderen Autoren zusammenzustellen, hätten die Herausgeber lieber ihre eigenen Gedanken zusammenhalten sollen. Denn wenn Tiere einander ungeniert als Lebensmittel missbrauchen und Menschen laut Tierethik bloß Tiere unter Tieren sind - warum sollten Menschen sich dann nicht von anderen Tieren ernähren? Bloß weil dyspeptische Klemmschwestern und -brüder die Läuse, die ihnen über ihre Lebern laufen, mit Gedanken verwechseln?
Ich habe es jedenfalls satt, dieses ethisch-moralische Mogel-Pack!
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"Warum Tiere keine Lebensmittel sind", lautet der Untertitel der Textsammlung, die von der Literaturkritikerin der "Zeit" und irgend einem Eberhard zusammengestellt worden ist. Das Buch muss man aber nicht lesen, der Untertitel sagt bereits alles. Die Herausgeber meinen offensichtlich, dass Tiere keine Lebensmittel (für Menschen) sein sollten, schreiben es aber nicht, obwohl sie Literaturwissenschaft, Germanistik oder so einen Scheiß studiert haben.
Die frohe Kunde, dass Tiere keine Lebensmittel sind, müssten die vegetarischen Ess-Satthaber zunächst einmal den Tieren selbst mitteilen, da diese sich trotz Tierethik seit Jahrmillionen gegenseitig zu verspeisen pflegen. Der Büffel freut sich gewiss, dass er diversen Raubtieren dank Radisch und Co. nicht mehr als Lebensmittel dient, sondern lediglich als ein zum Verzehr geeignetes Mitgeschöpf.
Anstatt Erbauliches von anderen Autoren zusammenzustellen, hätten die Herausgeber lieber ihre eigenen Gedanken zusammenhalten sollen. Denn wenn Tiere einander ungeniert als Lebensmittel missbrauchen und Menschen laut Tierethik bloß Tiere unter Tieren sind - warum sollten Menschen sich dann nicht von anderen Tieren ernähren? Bloß weil dyspeptische Klemmschwestern und -brüder die Läuse, die ihnen über ihre Lebern laufen, mit Gedanken verwechseln?
Ich habe es jedenfalls satt, dieses ethisch-moralische Mogel-Pack!
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Freitag, 14. Oktober 2011
Schweißbären im Kopftopf
erasmus von meppen, 08:33h
Gestern habe ich nur einen Moment lang den Sender Phoenix eingeschaltet. Man sah Bilder von Eisbären in Gehegen, und aus dem Off klagte die Stimme Hannes Jaenickes, dass es für die Tiere in hiesigen Zoos zu warm sei, da Eisbären keine Schweißdrüsen besitzen. Die armen Viecher könnten "innerlich verkochen" - also quasi von selbst zum Eisbäreintopf à la Knut werden. Da habe ich gleich wieder weggezappt. Was für ein dummes Gerede!
Nur mal so als Information für alle Leute, die in tierrechtlichen Fuor geraten, sobald ihnen jemand einen verkochten Bären aufbindet: Fast alle Raubtiere haben nur ganz wenige Schweißdrüsen, und zwar meist unter den Pfoten. Rinder besitzen ebenfalls wenige, Nagetiere und Schweine hingegen überhaupt keine funktionsfähigen Schweißdrüsen. Müssen sie alle innerlich verkochen? Nein. Was machen sie nämlich, um ihre Körper zu kühlen? Genau, sie legen sich in den Schlamm, gehen in den Schatten, vergraben sich, belecken ihr Fell etc.
Und was tut ein Eisbär? Er springt ins Wasser. Merkwürdigerweise sieht man die Tiere in Zoologischen Gärten aber auch bei hohen Temperaturen oft auf den Felsen liegen, obwohl ihnen doch stets ein Swimming Pool zur Verfügung steht. Offensichtlich wissen sie gar nichts von ihrer Verkochungsgefahr.
Also cool down, Hannes, und erzähl keinen Kohl!
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Nur mal so als Information für alle Leute, die in tierrechtlichen Fuor geraten, sobald ihnen jemand einen verkochten Bären aufbindet: Fast alle Raubtiere haben nur ganz wenige Schweißdrüsen, und zwar meist unter den Pfoten. Rinder besitzen ebenfalls wenige, Nagetiere und Schweine hingegen überhaupt keine funktionsfähigen Schweißdrüsen. Müssen sie alle innerlich verkochen? Nein. Was machen sie nämlich, um ihre Körper zu kühlen? Genau, sie legen sich in den Schlamm, gehen in den Schatten, vergraben sich, belecken ihr Fell etc.
Und was tut ein Eisbär? Er springt ins Wasser. Merkwürdigerweise sieht man die Tiere in Zoologischen Gärten aber auch bei hohen Temperaturen oft auf den Felsen liegen, obwohl ihnen doch stets ein Swimming Pool zur Verfügung steht. Offensichtlich wissen sie gar nichts von ihrer Verkochungsgefahr.
Also cool down, Hannes, und erzähl keinen Kohl!
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Samstag, 23. Juli 2011
1 Jahr nach der Loveparade
erasmus von meppen, 15:45h
Aus gegebenem Anlass hier mein News-Magazine von 2010 zur Katastrophe bei der Loveparade. Expertenbefragung bizarr:
newsmagazine (mp3, 3,727 KB)
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